Pfarreientwicklungsprozess (PEP)
Unsere Pfarrei steht vor der Herausforderung, sich auf die aktuelle Situation der Kirche einzustellen: viele Kirchenaustritte und weniger Taufen als Bestattungen fĂŒhren langfristig dazu, dass weniger Geld zum Erhalt der GebĂ€ude und Liegenschaften zur VerfĂŒgung steht. Es werden weniger Christinnen und Christen Gottesdienste besuchen oder andere Angebote unserer Gemeinden wahrnehmen. Die Zahl derjenigen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten und können, wird sinken. Auch im Hauptamt muss die Arbeit auf weniger Schultern verteilt werden: es gibt – wenngleich auf der Ruhrhalbinsel noch nicht in vollem Umfang spĂŒrbar – kaum Nachwuchs in den WeiheĂ€mtern, die Zahl der Pastoral- und Gemeindereferentinnen und -referenten stagniert.
Der seit 2015 laufende Pfarreientwicklungsprozess im Bistum Essen macht es den Pfarreien zur Aufgabe, sich auf die erwarteten VerĂ€nderungen einzustellen. Finanziell – Was können, was wollen, was mĂŒssen wir uns noch leisten? – aber auch pastoral – Welche Angebote können und wollen wir machen? Welche Schwerpunkte setzen wir?
Alle unsere Pfarrei- und Gemeindegremien sind aktiv in den Pfarreientwicklungsprozess eingebunden. UnterstĂŒtzt wird der Prozess durch eine Projektassistentin.