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Briefaktion der ACAT im März 2026

 

 

Briefaktionen der ACAT (Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter: www.acat-deutschland.de) im März liegen in St. Barbara, St. Mariä Geb., St. Georg und Herz-Jesu aus. Aber auch hier auf der Homepage finden Sie unter dem Hinweis die ausführliche Information und die unterschriftsfertigen Briefe zum Ausdrucken, Unterschreiben und Abschicken.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

1.Die UNO-Untersuchungskommission zum SUDAN sieht deutliche Anzeichen, dass im Sudan die Rebellenarmee RSF (Rapid Support Forces) einen Völkermord begeht. Die Einschätzung bezieht sich auf Vorkommnisse in und um El Fasher, Provinzhauptstadt von Nord-Darfur, insbesondere im Zuge der Eroberung der Stadt nach 18-monatiger Belagerung. Die Rebellen würden gezielt nach Angehörigen der Ethnien Zaghawa und Fur suchen und an ihnen gezielt Verbrechen wie Folter, Vergewaltigung und Mord verüben. […] Noch immer ist auch der Verbleib des verschwundenen Menschenrechtsverteidigers und humanitären Helfers Al-Fadil Ismail Adam Abdelbari unbekannt (s. BA 21/25). Am 5. November 2025 wurde er von der RSF verhaftet. Die Festnahme ereignete sich gegen 5 Uhr nachmittags auf dem Markt von Zalingei im Zentrum von Darfur, in der Nähe seines Ladens bei der großen Moschee. Er wurde zur Geheimdiensteinrichtung nach Karank gebracht und dort verhört, bevor er am selben Tag ins Zentralgefängnis von Zalingei überstellt wurde. Am 18. November war er laut Front Line Defenders (FLD) weiter ohne Anklage und ohne Zugang zu Garantien für ein ordnungsgemäßes Verfahren sowie ohne eine öffentliche Erklärung inhaftiert. Dies ist eine klare Verletzung seines Rechts auf Freiheit und persönliche Sicherheit, sowohl nach sudanesischem wie auch nach internationalem Recht. Im Dezember hatte ACAT mit einer Briefaktion an die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) appelliert, sich für Frieden im Sudan und für Al-Fadil Ismail Adam Abdelbaris Freilassung einzusetzen. Auf die Gesuche hat weder die Regierung noch die Botschaft reagiert! Immer wieder wird deutlich, dass die RSF aus dem Ausland mit modernsten Waffen einschließlich Drohnen versorgt wird. Besonders gegen die Vereinigten Arabischen Emirate  (VAE) wurden von Medien, Politikern in den USA und NGOs wiederholt Vorwürfe erhoben, die RSF militärisch auszurüsten und dafür z.B. große Mengen Gold aus von den Rebellen kontrollierten Gebieten zu erhalten. In jedem Fall verfügen die VAE über Einfluss auf die RSF. Daher bekräftigen wir unseren Appell an deren Präsidenten mit dem Aufruf, sich für die Freilassung des Gefangenen einzusetzen. Der Brief kann auch von Personen unterzeichnet werden, die sich nicht an der Aktion von Dezember beteiligt hatten.

Ausführliche Information Unterschriftsfertige Petitionsbriefe

2. Der ehemalige Sprecher der Jugendbewegung 6. April in ÄGYPTEN, Mohamed Adel, befindet sich seit dem 7. Dezember 2025 im Hungerstreik, um gegen seine willkürliche Inhaftierung zu protestieren. Er ist bereits seit Juni 2018 in Haft. Am 2. September September 2023 verurteilte ein Strafgericht den Dissidenten unter anderem wegen „Beitritts zu einer illegalen Gruppe“ zu vier Jahren Haft. Die Behörden weigern sich, ihn freizulassen, obwohl er bereits mehr als sieben Jahre im Gefängnis verbracht hat. Gegen ihn wird in verschiedenen weiteren Fällen wegen ähnlicher falscher Anschuldigungen ermittelt, die alle seine friedliche Ausübung der Menschenrechte betreffen. Nach Informationen von Amnesty International (AI) griffen am 10. Januar 2026 einige Mitgefangene Mohamed Adel an und versuchten, ihn zu erwürgen. Die Gefängniswärter hätten nicht eingriffen. Mohamed Adel wird zudem nicht angemessen medizinisch versorgt. Am 15. Januar 2026 reichten Mohamed Adels Familie und die Rechtsbeistände bei der Staatsanwaltschaft eine offizielle Beschwerde ein. Sie baten um eine Untersuchung der Attacke durch die Mitgefangenen. […] Die Gefängnisbehörden verweigern ihm eine angemessene medizinische Versorgung. Unter anderem müsste er fachärztlich untersucht werden aufgrund verschiedener Beschwerden, die er seit seiner Inhaftierung entwickelt hat, darunter einen Bänderriss am Knie, Muskelschwund in der Schulter und Schmerzen in der Brust. Die Gefängnisbehörden hindern ihn auch daran, sich im Freien zu bewegen und enthalten ihm jedes Sonnenlicht vor. Am 10. Februar 2026 wurde seiner Frau ein Besuch im Gefängnis ohne Angabe von Gründen verweigert, und sie wurde angewiesen, am 14. Februar wiederzukommen.

Ausführliche Information Unterschriftsfertige Petitionsbriefe

ACAT- Deutschland Homepage: https://acat-deutschland.de/

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