
Briefaktionen der ACAT (Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter: www.acat-deutschland.de) im April liegen in St. Barbara, St. Mariä Geb., St. Georg und Herz-Jesu aus. Aber auch hier auf der Homepage finden Sie unter dem Hinweis die ausführliche Information und die unterschriftsfertigen Briefe zum Ausdrucken, Unterschreiben und Abschicken.
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
1. Die anhaltende Untersuchungshaft des Menschenrechtsverteidigers Fidel Zavala aus EL SALVADOR, Sprecher der Nichtregierungsorganisation UNIDEHC (Unidad de Defensa de Derechos Humanos y Comunitarios) gibt Anlass zur Sorge. Fidel Zavala befindet sich laut Amnesty International (AI) schon seit dem 25. Februar 2025 im Gefängnis, nachdem er die Gemeinde La Floresta im Widerstand gegen ihre Zwangsräumung unterstützt hatte. Der Gemeinde gehören mehr als 200 Familien in San Juan Opico an. Sie hat Rechtsansprüche auf das Land geltend gemacht. Mehr als 20 Gemeindevorsteher*innen wurden festgenommen. Die Ermittlungen gegen Fidel Zavala wurden bis März 2026 verlängert, obwohl eine Untersuchungshaft nach den internationalen Menschenrechtsnormen immer Ausnahmecharakter haben soll und die Unschuldsvermutung gilt. Es besteht die Gefahr, dass weitere Verlängerungen folgen könnten. Berichte über seine Haftbedingungen geben ebenfalls Anlass zur Sorge. Eine verlängerte Inhaftierung unter einschränkenden Bedingungen könnten seine körperliche und geistige Gesundheit ernsthaft beeinträchtigen und gegen sein Recht auf humane Behandlung verstoßen. Fidel Zavala ist ein Menschenrechtsverteidiger und hat schon früher öffentlich Kritik an mutmaßlicher Folter und Todesfällen in Haft geübt. Seine strafrechtliche Verfolgung und verlängerte Untersuchungshaft könnte eine Vergeltungsmaßnahme für seine legitime Menschenrechtsarbeit sein und eine abschreckende Wirkung auf andere Angehörige der Zivilgesellschaft in El Salvador haben. […]
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Unterschriftsfertige Petitionsbriefe
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In den letzten Jahren sind Menschen aus VIETNAM, die in Thailand Schutz suchen, immer stärker gefährdet. So kam es bereits mehrfach zu Entführungen durch das vietnamesische Regime. Aber auch durch den Austausch zwischen den jeweiligen nationalen Behörden oder durch Beantragung von Auslieferung versucht Vietnam, kritische Menschen unter Zwang zurückzuholen. Am 6. März 2026 nahmen die Behörden in Thailand den Vietnamesen Le Chi Thanh an seinem Wohnsitz in der Provinz Pathum Thani fest. Zuvor hatten die vietnamesischen Behörden seinen Ausweis für ungültig erklärt. Laut Human Rights Watch übt die vietnamesische Botschaft in Bangkok Druck auf die thailändischen Behörden aus, ihn nach Vietnam zu überstellen. Er wird in der Einwanderungshaftanstalt Suan Phlu in Bangkok festgehalten. Le Chi Thanh wurde am 20. Juli 1983 in Vietnam geboren. Er ist ehemaliger Hauptmann der vietnamesischen Volkspolizei. Während seiner Dienstzeit hat er sich gegen Korruption innerhalb der Polizei ausgesprochen. Aufgrund seiner Haltung und seiner Aktivitäten gegen Korruption wurde er vom vietnamesischen Ministerium für öffentliche Sicherheit aus dem Dienst entlassen. Anschließend kritisierte Le Chi Thanh weiterhin öffentlich Fehlverhalten der Strafverfolgungsbehörden, insbesondere mutmaßliche Bestechung unter Verkehrspolizisten und Verletzungen der Bürgerrechte.
Um seine Ansichten zu äußern, nutzte er soziale Medien und Online-Plattformen. Im Jahr 2021 wurde Le Chi Thanh strafrechtlich verfolgt und erhielt zwei Strafurteile. […] Nach insgesamt fünf Jahren Haft wurde er im Juni 2025 freigelassen. […] Im September 2025 verließ er aus Sorge vor erneuter Verhaftung Vietnam und suchte Zuflucht in Thailand. […]
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ACAT- Deutschland Homepage: https://acat-deutschland.de/